12.06. Von Clermont-Ferrand nach Boën-sur-Lignon 99km




Die Übernachtung im Zimmer hat gut getan. Zum Frühstück habe ich mir noch ein Omelett mit Paprika und einene doppelten Espresso gemacht. Dann ging es zunächst aus Clermont-Ferrand raus. Nach dem Stadtverkehr einige Kilometer Donnerpiste, aber wenigstens mit Fahrradspur. Nach einem kurzen Stück auf einem miesen unbefestigten Weg, ging es flach mit relativ viel Verkehr weiter. Am Nachmittag folgte dann, wie vorher auf dem Navi gesehen der bislang größte zusammenhängende Anstieg der Tour; 500 Höhenmeter auf einer Strecke von 5km. Nach oben hin wurde es dann wieder so steil, dass Schieben auch kein Spaß mehr ist. Als ich dann nach einigen weiteren An- und Anstiegen am Campingplatz von Noiretable ankam, wurde ich von einer netten Frau begrüßt, die zuerst fragte, ob ich denn französisch spreche. Nach meinem Kopfschütteln sagte sie dann: "Ok, we van speak English .... oder Deutsch" der letzte Halbsatz kam so akzentfrei, dass ich sofort sagte, wir können dann auch deutsch sprechen. Sie war gebürtige Hamburgerin und hatte auf einem Wanderurlaub ihren jetzigen Mann kennengelernt und war sozusagen dort hängen geblieben.  Das hält aber nicht wirklich. Der Campingplatz war noch geschlossen und Baustelle.  Im Ort gab es wegen einer Veranstaltung keine Unterkunft mehr und den nächsten Campingplatz gab es nicht mehr. Das war das Ergebnis der hilfsbereiten telefonischen Recherche der Ex-Hamburgerin. Der nächste Canpingplatz Richtung Osten war 25km entfernt, aber bergab. Also machte ich mich auf den Weg. Bergab war korrekt, aber natürlich erwischte mich der obligatorische Nachmittagsregen. Als ich am Campingplatz ankam war es wieder trocken, donnerte aber bedrohlich. Also schnell Zelt aufbauen, einräumen,duschen und ab in ein Restaurant.

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