Von Beasain bis in die Nähe von Oiartzun 73km
Heute war ein Tag, der erhöhte Frustrationstoleranz erforderte. Das sich der gestrige Nieselregen sich heute fortsetzte, war nicht alleinige Ursache. Da es Smartphones mit Wetterapps gibt, hatte ich ja genügend Zeit, mich psychisch darauf einzustellen und als Hamburger weiß man auch, wie sich so ein Wetter anfühlt. Die ersten 30km verliefen dann auch erwartungsgemäß und da ich aus den Bergen raus war, kam ich ganz gut voran. Gegen Mittag pausierte der Regen kurz und ich kam gerade durch einen ganz schönen Ort und nahm das als Zeichen für die Mittagspause. Am Plaza Mayor gab es auch leckere Hamburger. So gestärkt, machte ich mich dann auf die letzten gut 70km über San Sebastian nach Biarritz.
Der Regen setzte sich natürlich am Nachmittag fort und das Navi führte mich auf eine Nebenstraße, weil die Hauptstrecke auf die Autobahn ging. War schon doof, weil in dem Tal alles nach rechts und links steil bergauf ging. Ich versuchte erst erfolglos zwei Wege, die jeweils an Häusern endeten. Der dritte Weg ging etwas weiter und gabelte such mehrmals. Auf der Straße war grauer Zementschlamm und mich überholten viele Betonmischer und Kipplaster. Dann auch die ersten gelben riesigen Baufahrzeuge mit mindestens 2,5m durchmessenden Rädern und diverse Schilder, die mit Piktogrammen auf Helmpflicht, das Tragen von Gehörschutz und das Durchgangsverbot für Fußgänger aufmerksam machten. Ich war mitten in einem riesigen Steinruch mit Zementwerk. Da ich den Spaniern ziemlich viel zutraue, versuchte ich einen Weg auf der anderen Seite heraus zu finden. Aber alles führte entweder tiefer in den Steinbruch, steil nach oben oder endete an senkrechten Wänden. Während ich so im Zementschlamm herumirrte, hielt neben mir ein Betonmischer und ein freundlicher Spanier erklärte mir, welche Richtung angeblich nach San Sebastian führte. Entgegen meinen bisherigen Erfahrungen, begnügte ich mich damit und schob nach nochmaligem Nachfragen in die angegebene Richtung...weiter in die Kiesgrube hinein. Irgendwann hielt dann neben mir einer der großen Bagger und der Fahrer erklärte mir, dass es nur einen einzigen Weg in Grube und wieder heraus gäbe. Aber vom letzten Kreisverkehr vor dem Steinbruch göbe es einen Weg nach San Sebastian für Fahrräder und Fußgänger . Mit dieser Beschreibung fand ich dann den Rad- und Fußweg auch; schön bei dem Regen ohne Autos. Einige Kilometer vor San Sebastian, gab es sogar einen Tunnel für Fahrräder. Toll, dachte ich. Aber direkt danach stand ich vor einem Bauzaun und einem Sperrschild vor dem nächsten Tunnel.
Die einzige Alternative führte natürlich nach oben und endete im Nirwana, da ja inzwischen weiter unten der (gesperrte) Tunnel existiert . Also die gesamte Fahrradstraße wieder zurück und die Hauptstraße hochschieben. Fahren war auf der 4-spurigen kurvigen Straße und schnell fahrenden Autos zu gefährlich und der Fußweg hatte einen Belag, der so rutschig war, dass bergauf Schieben schon kaum möglich war. Fast oben führte die Straße dann durch einen Tunnel und der Fußweg endete vor einem Verbotsschild. Ich fand dann einen Fußweg steil zwischen Wohnhäusern nach oben und eine Straße, die tatsächlich nach unten ans Meer und ins Zentrum von San Sebastian führte. Zeit für eine Kaffeepause. Ich hatte für die letzten 20km nach San Sebastian ungefähr 2,5 Stunden gebraucht. Ich nutzte die Pause zur Meinungsbildung und Orientierung und entschloss mich noch ein Stück Richtung Biarritz zu fahren. In ca. 20km gab es an der an Küste kurz hintereinander 3 Campingplätze. Nach einem nervigen Stück Hauptverkehrsstraße aus dem Ort heraus und dem Versuch, eine Nebenstrecke zu fahren, der an einemSteilstück endete, das ich das schwere Rad unmöglich hochwuchten konnte. Zur Belohnung gab es dann zunehmenden Regen, einen Umweg und einen Stau in einer Baustelle auf einer Hauptverkehrsstraße. Mitten in der Baustelle sah ich dann einen dieser grauen Gebäudeklötze mit dem gelben B&B Hotel-Schild. Da es auch schon 18:30Uhr war, beendete ich die heutige Etappe wieder in einem Zimmer ca. 15km vor dem ersten Campingplatz.
Der Regen setzte sich natürlich am Nachmittag fort und das Navi führte mich auf eine Nebenstraße, weil die Hauptstrecke auf die Autobahn ging. War schon doof, weil in dem Tal alles nach rechts und links steil bergauf ging. Ich versuchte erst erfolglos zwei Wege, die jeweils an Häusern endeten. Der dritte Weg ging etwas weiter und gabelte such mehrmals. Auf der Straße war grauer Zementschlamm und mich überholten viele Betonmischer und Kipplaster. Dann auch die ersten gelben riesigen Baufahrzeuge mit mindestens 2,5m durchmessenden Rädern und diverse Schilder, die mit Piktogrammen auf Helmpflicht, das Tragen von Gehörschutz und das Durchgangsverbot für Fußgänger aufmerksam machten. Ich war mitten in einem riesigen Steinruch mit Zementwerk. Da ich den Spaniern ziemlich viel zutraue, versuchte ich einen Weg auf der anderen Seite heraus zu finden. Aber alles führte entweder tiefer in den Steinbruch, steil nach oben oder endete an senkrechten Wänden. Während ich so im Zementschlamm herumirrte, hielt neben mir ein Betonmischer und ein freundlicher Spanier erklärte mir, welche Richtung angeblich nach San Sebastian führte. Entgegen meinen bisherigen Erfahrungen, begnügte ich mich damit und schob nach nochmaligem Nachfragen in die angegebene Richtung...weiter in die Kiesgrube hinein. Irgendwann hielt dann neben mir einer der großen Bagger und der Fahrer erklärte mir, dass es nur einen einzigen Weg in Grube und wieder heraus gäbe. Aber vom letzten Kreisverkehr vor dem Steinbruch göbe es einen Weg nach San Sebastian für Fahrräder und Fußgänger . Mit dieser Beschreibung fand ich dann den Rad- und Fußweg auch; schön bei dem Regen ohne Autos. Einige Kilometer vor San Sebastian, gab es sogar einen Tunnel für Fahrräder. Toll, dachte ich. Aber direkt danach stand ich vor einem Bauzaun und einem Sperrschild vor dem nächsten Tunnel.
Die einzige Alternative führte natürlich nach oben und endete im Nirwana, da ja inzwischen weiter unten der (gesperrte) Tunnel existiert . Also die gesamte Fahrradstraße wieder zurück und die Hauptstraße hochschieben. Fahren war auf der 4-spurigen kurvigen Straße und schnell fahrenden Autos zu gefährlich und der Fußweg hatte einen Belag, der so rutschig war, dass bergauf Schieben schon kaum möglich war. Fast oben führte die Straße dann durch einen Tunnel und der Fußweg endete vor einem Verbotsschild. Ich fand dann einen Fußweg steil zwischen Wohnhäusern nach oben und eine Straße, die tatsächlich nach unten ans Meer und ins Zentrum von San Sebastian führte. Zeit für eine Kaffeepause. Ich hatte für die letzten 20km nach San Sebastian ungefähr 2,5 Stunden gebraucht. Ich nutzte die Pause zur Meinungsbildung und Orientierung und entschloss mich noch ein Stück Richtung Biarritz zu fahren. In ca. 20km gab es an der an Küste kurz hintereinander 3 Campingplätze. Nach einem nervigen Stück Hauptverkehrsstraße aus dem Ort heraus und dem Versuch, eine Nebenstrecke zu fahren, der an einemSteilstück endete, das ich das schwere Rad unmöglich hochwuchten konnte. Zur Belohnung gab es dann zunehmenden Regen, einen Umweg und einen Stau in einer Baustelle auf einer Hauptverkehrsstraße. Mitten in der Baustelle sah ich dann einen dieser grauen Gebäudeklötze mit dem gelben B&B Hotel-Schild. Da es auch schon 18:30Uhr war, beendete ich die heutige Etappe wieder in einem Zimmer ca. 15km vor dem ersten Campingplatz.
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